Harz
Brocken, Torfhaus und die Hochflächen um Sankt Andreasberg liegen bei rund 800–1.100 m und bieten freie Nordsicht. Der Harz hat zwar Lichtkegel von Goslar und Wernigerode, im inneren Nationalpark sind die Nächte aber sehr dunkel.
Lüneburger Heide
Niedersächsisches Tiefland mit weiten Heidelandschaften. Wilseder Berg, Undeloh, Iserhatsche — sehr dunkel im Süden Hamburgs, ideal als kurzfristiges Ziel für Hamburger und Bremer.
Erzgebirge und Lausitz
Der östliche Erzkamm und die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft haben dunkle Ecken, vor allem entlang der tschechischen Grenze. Aus Dresden und Chemnitz schnell erreichbar.
Müritz-Nationalpark
Mecklenburg, etwa 53,3° N. Großer Wald-Wasser-Komplex mit Bortle 3 in den Kernzonen. Mirower See, Boek, Federow sind klassische Astro-Spots, bei klarer Lage richtig stark.
Bayerischer Wald
Hochlagen wie Lusen oder Großer Falkenstein, weite Plateaus um Mauth und Finsterau. Sehr dunkel, weil dünn besiedelt und nah an der tschechischen Grenze ohne große Städte im Norden.
Freie Felder am Stadtrand
Du musst nicht in den Sternenpark fahren. Ein Feldweg 10–15 km außerhalb deiner Stadt, idealerweise hinter einem Höhenrücken zur Stadt hin und mit Blick übers Feld nach Norden, funktioniert bei starken Stürmen oft genauso gut.