Datenquellen

Welche Daten AuroraCast verwendet

AuroraCast baut auf frei verfügbaren Quellen auf. Jede Quelle hat eine klar umrissene Aufgabe: Weltraumwetter einordnen, Beobachtungsbedingungen schätzen oder die Karte und Suche nutzbar machen.

Primaere Produktquellen

Diese Datenquellen fließen direkt in Anzeige, Berechnung oder Interaktion der Website ein.

NOAA Space Weather Prediction Center

Die NOAA ist die wichtigste Quelle für das eigentliche Weltraumwetter-Signal.

/json/ovation_aurora_latest.json für das aktuelle Aurora-Oval /products/noaa-planetary-k-index-forecast.json für Kp-Verlauf und Forecast /products/summary/solar-wind-speed.json für Sonnenwindgeschwindigkeit /products/summary/solar-wind-mag-field.json für Bz /products/animations/ovation_north_24h.json und ovation_south_24h.json für die Zeitraffer-Auswahl

Open-Meteo

Open-Meteo liefert die lokale Bewölkung für den gewählten Standort. Diese Information wird genutzt, um die sichtbare Aurora realistischer einzuschätzen als mit Weltraumwetter allein.

OpenStreetMap Nominatim

Die Suche nach Orten und Regionen basiert auf Nominatim. Im Projekt ist dafür ein vorsichtiges Request-Handling hinterlegt, inklusive Rate-Limit-Schutz und Cache.

SunCalc

SunCalc berechnet lokal im Browser Mondphase, Mondhelligkeit und passende Beobachtungsfenster. Diese Quelle benötigt keine externe Anfrage für jeden Besucher.

OpenStreetMap und CARTO

Die Karte selbst basiert auf OpenStreetMap-Daten und CARTO-Basemap-Kacheln. Dadurch bleibt die Live-Ansicht für die Aurora-Daten lesbar und performant.

Wie AuroraCast diese Quellen nutzt

Wichtig ist nicht nur, welche Quellen vorhanden sind, sondern wie sie zusammenarbeiten.

Weltraumwetter

NOAA liefert das Grundsignal: Wo liegt das Aurora-Oval, wie aktiv ist das Magnetfeld und wie schnell bewegt sich der Sonnenwind.

Standortbezug

Nach einer Ortssuche oder einem Kartenklick setzt AuroraCast die gewählte Position in Bezug zum Aurora-Oval und berechnet daraus eine lokale Chance.

Sichtbarkeit am Boden

Open-Meteo und SunCalc liefern die Bedingungen vor Ort: Wolken und Mondlicht sind entscheidend dafür, ob eine gute Weltraumwetterlage wirklich sichtbar wird.

Benutzerfreundlichkeit

Nominatim macht die Suche nutzbar, lokale Caches halten die Seite robuster und schneller, und Cloudflare Pages liefert die statischen Inhalte performant aus.

Datenschutz, Ausfälle und Grenzen

Die Nutzung externer Dienste bedeutet auch, dass es technische und datenschutzbezogene Randbedingungen gibt.

Externe Requests

Bei API-Anfragen an NOAA, Open-Meteo, CARTO oder Nominatim wird die IP-Adresse technisch an die jeweiligen Dienste übermittelt. Das ist für die Funktion der Website notwendig.

Zwischenspeicherung

NOAA-Daten werden lokal für bis zu eine Stunde, Geocoding-Ergebnisse für bis zu 24 Stunden zwischengespeichert. Das reduziert Last und hilft bei kurzen Störungen.

Keine exklusive Datenhoheit

Weil dieselben Primärdaten auch anderswo verfügbar sind, entsteht der Mehrwert von AuroraCast vor allem durch Einordnung, Visualisierung und Kombination.