Datenquellen

Welche Daten AuroraCast verwendet

AuroraCast baut auf frei verfügbaren Quellen auf. Jede Quelle hat eine klar umrissene Aufgabe: Weltraumwetter einordnen, Beobachtungsbedingungen schätzen oder die Karte und Suche nutzbar machen.

Primäre Produktquellen

Diese Datenquellen fließen direkt in Anzeige, Berechnung oder Interaktion der Website ein.

NOAA Space Weather Prediction Center

Die NOAA ist die wichtigste Quelle für das eigentliche Weltraumwetter-Signal.

/json/ovation_aurora_latest.json für das aktuelle Aurora-Oval /products/noaa-planetary-k-index-forecast.json für Kp-Verlauf und Vorhersage /products/summary/solar-wind-speed.json für Sonnenwindgeschwindigkeit /products/summary/solar-wind-mag-field.json für Bz /products/animations/ovation_north_24h.json und ovation_south_24h.json für die Zeitraffer-Auswahl

Open-Meteo

Open-Meteo liefert die Bewölkung für die Koordinaten des gewählten Standorts. Die Antwort wird 15 Minuten lokal zwischengespeichert und fließt in die Standort-Einschätzung ein. Wetterdaten von Open-Meteo.com, lizenziert unter CC BY 4.0.

OpenStreetMap Nominatim

Die Suche nach Orten und Regionen basiert auf Nominatim. Im Projekt ist dafür ein vorsichtiges Request-Handling hinterlegt, inklusive Rate-Limit-Schutz und Cache.

SunCalc

SunCalc berechnet lokal im Browser Mondphase, Mondhelligkeit und passende Beobachtungsfenster. Diese Quelle benötigt keine externe Anfrage für jeden Besucher.

OpenStreetMap und CARTO

Die Karte basiert auf OpenStreetMap-Daten (© OpenStreetMap-Mitwirkende). Die Kacheln werden im Browser abgedunkelt, damit die Aurora-Schleier gut erkennbar bleiben; optional kommen CARTO-Dark-Matter-Kacheln zum Einsatz.

Wie AuroraCast diese Quellen nutzt

Wichtig ist nicht nur, welche Quellen vorhanden sind, sondern wie sie zusammenarbeiten.

Weltraumwetter

NOAA liefert das Grundsignal: Wo liegt das Aurora-Oval, wie aktiv ist das Magnetfeld und wie schnell bewegt sich der Sonnenwind.

Standortbezug

Nach einer Ortssuche oder einem Kartenklick mittelt AuroraCast NOAA-Rasterpunkte in einem geodätischen 500-km-Radius zu einem unkalibrierten lokalen Modellindikator. Dieser Wert ist keine validierte Sichtungswahrscheinlichkeit.

Sichtbarkeit am Boden

Open-Meteo und SunCalc liefern die Bedingungen vor Ort: Wolken und Mondlicht sind entscheidend dafür, ob eine gute Weltraumwetterlage wirklich sichtbar wird.

Benutzerfreundlichkeit

Nominatim macht die Suche nutzbar, lokale Caches halten die Seite robuster und schneller, und Cloudflare Pages liefert die statischen Inhalte performant aus.

Datenschutz, Ausfälle und Grenzen

Die Nutzung externer Dienste bedeutet auch, dass es technische und datenschutzbezogene Randbedingungen gibt.

Externe Requests

Bei API-Anfragen an NOAA, Open-Meteo, CARTO oder Nominatim wird die IP-Adresse technisch an die jeweiligen Dienste übermittelt. Das ist für die Funktion der Website notwendig.

Zwischenspeicherung

NOAA-Daten werden lokal bis zu eine Stunde, Wetterdaten mit gerundeten Koordinaten im Schlüssel 15 Minuten und Geocoding-Ergebnisse bis zu 24 Stunden zwischengespeichert. Das reduziert Last und hilft bei kurzen Störungen.

Keine exklusive Datenhoheit

Weil dieselben Primärdaten auch anderswo verfügbar sind, entsteht der Mehrwert von AuroraCast vor allem durch Einordnung, Visualisierung und Kombination.